Engagierte Kinder und junge Erwachsene präsentieren ihre Ideen für die Zukunft Rheinland-Pfalz

„Sich einmischen – was bewegen“ – unter diesem Motto wurden heute zum vierten Mal engagierte Kinder und junge Erwachsene im Rahmen des Jugend-Engagement-Wettbewerbs ausgezeichnet. Der Wettbewerb, der gemeinsam von Ministerpräsidentin Malu Dreyer und der Bertelsmann Stiftung ins Leben gerufen wurde, möchte junge Menschen zum Engagement in Politik und Gesellschaft ermutigen: „Wir wollen ihre Ideen ernst nehmen. Denn Demokratie muss sich fortlaufend weiterentwickeln, um zeitgemäß zu sein. Auch der Demokratie tut es gut, wenn sie ´jung´ gedacht wird“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei der Ausschreibung des Wettbewerbs.

Zahlreiche Projekte aus ganz Rheinland-Pfalz, die sich mit den Themen und Anliegen des „jugendforums rlp“ auseinandersetzen, hatten sich um den Preis beworben. Heute wurden 31 von ihnen im Rahmen einer Feierstunde in der Mainzer Staatskanzlei von der geschäftsführenden Bundesjugendministerin Dr. Katarina Barley, Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig und Dr. Brigitte Mohn, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung, ausgezeichnet.

„Demokratie lebt davon, dass alle mitmachen. Deswegen kommt dem Engagement junger Menschen für Politik und Gesellschaft eine wichtige Bedeutung zu. Es ist beeindruckend, wie motiviert und zielgerichtet die Preisträgerinnen und Preisträger ihre Projekte auf die Schiene gesetzt haben und auch weiter verfolgen“, so Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig.

Die jungen Engagierten im Alter von zwölf bis 25 Jahren beindruckten die Jury durch Vielfalt und Ideenreichtum. Die Schülervertretung des Eleonoren-Gymnasiums in Worms hat beispielweise eine App entwickelt, die es ermöglicht, die Mitschülerinnen und Mitschüler stärker in Entscheidungen miteinzubeziehen und die Arbeit der Schülervertretung transparenter zu gestalten. Neben einer Abstimmungsfunktion bietet die App außerdem die Möglichkeit, ein digitales Hausaufgabenheft zu führen, die Nachhilfebörse einfach zu nutzen und Stundenpläne einzusehen.

Die „Schule ohne Rassismus AG“ des Mons-Tabor-Gymnasiums in Montabaur organisiert beispielsweise alle zwei  Jahre eine „Courage-Woche“. In dieser Woche werden den Schülerinnen und Schülern Workshops rund um die Themen Toleranz und Vielfalt angeboten.

Bildungsministerin Stefanie Hubig bedankte sich im Namen der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei allen, die den Jugendwettbewerb ermöglicht und sich daran beteiligt haben: ,,Die eingereichten Projekte sind ein Beweis dafür, dass wir ein echtes Engagement-Bundesland sind – und es bei diesem Nachwuchs sicher auch bleiben werden!“

Die Gewinnerprojekte aus Rheinland-Pfalz sind automatisch auch für den Deutschen Engagementpreis nominiert. 

Übersicht der ausgezeichneten Preise

 Fotos der Preisverleihung