innogy und Sebapharma als Zukunftsunternehmen 2017 ausgezeichnet

In diesem Jahr geht der Preis „Zukunftsunternehmen“ der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) e.V. und der Leitstelle für Ehrenamt und Bürgerbeteiligung der Staatskanzlei an die Sebapharma GmbH & Co. KG und die innogy SE. Damit zeichnet die ZIRP gesellschaftliches Engagement von Unternehmen in Rheinland-Pfalz aus. Ministerpräsidentin Malu Dreyer, stellvertretende Vorsitzende der ZIRP, übergab den Preis heute an Dr. Lothar Oelert, Leiter Rheinland-Pfalz der innogy SE, und an Harald Düster, Kaufmännischer Leiter der Sebapharma GmbH & Co. KG.„Soziale Nachhaltigkeit ist ein Erfolgsfaktor“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei der Preisverleihung in der Staatskanzlei. Als ein Baustein der Arbeitgeberattraktivität und zur Fachkräftesicherung sei sie unverzichtbar. Zudem trage soziale Nachhaltigkeit zur Qualität und Zukunftsfähigkeit des Standortes bei. „Ich freue mich, mit innogy und Sebapharma zwei Unternehmen auszeichnen zu können, die unternehmerische Verantwortung für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und für die ganze Region vorleben.“ 

Die Bewerbungen der innogy SE und der Sebapharma GmbH & Co. KG hätten den Kriterien für den Preis umfassend entsprochen, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer mit Blick auf die Begründung der Jury. Diese hat die Sieger aus 28 Bewerbungen von Unternehmen und Institutionen unterschiedlicher Branchen und Größen ausgewählt. Dabei berücksichtigte die Jury die unterschiedlichen Möglichkeiten von kleinen, mittleren und großen Unternehmen. Mitglieder der Jury waren Torsten Hauptmann, Partner und Niederlassungsleiter Mainz der KPMG AG, Prof. Dr. Arnd Huchzermeier, Inhaber des Lehrstuhls für Produktionsmanagement der WHU – Otto Beisheim School of Management, Dietmar Muscheid, Vorsitzender des DGB Rheinland-Pfalz/Saarland, Dr. Jürgen Steiner, Manager Corporate Communication bei der SCHOTT AG und Marcel Wolsing, Leiter für Nachhaltigkeitsmanagement der ENTEGA AG.

„Beide ausgezeichneten Unternehmen“, so heißt es in der Begründung der Jury weiter, „setzen zahlreiche Maßnahmen im Unternehmen zur Einbindung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, für gute Arbeitsbedingungen und Compliance sowie in Richtung ihrer Stakeholder auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene um. Beide Unternehmen zeichnet dabei eine große regionale Verbundenheit aus, die durch langfristiges, umfängliches und glaubhaftes Engagement in der Region ihren Ausdruck findet.“ 

Innogy setzt dabei erfolgreich auf die Förderung ehrenamtlicher Tätigkeiten ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort, die seit 2005 mehr als 5000 karitative Projekte in Rheinland-Pfalz umgesetzt haben, die vom Unternehmen finanziell unterstützt wurden.

„Mit der Initiative „aktiv vor Ort“ haben wir etwas geschaffen, was alle Seiten  - Kommunen, Mitarbeiter und innogy – auf die Gewinnerseite bringt. Die Kommunen freuen sich über die ehrenamtliche Hilfe, durch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben wir ein Gesicht in der Region und wir stärken die Verbundenheit der Mitarbeiter mit dem Unternehmen. Das macht mich stolz und erklärt, warum die Aktion schon seit mehr als zehn Jahren ein großer Erfolg ist“, betonte Dr. Lothar Oelert bei der Preisverleihung.

Der Ansatz von Sebapharma zielt auf die Zukunftssicherung in der Heimatregion des Unternehmens. Dort, in den ländlich geprägten Regionen Mittelrhein und Rhein-Hunsrück, initiiert Sebapharma zahlreiche Projekte zu den Themen Gesundheit im Betrieb, Wissenstransfer und Fachkräftesicherung.

Ein besonders erfolgreiches Projekt, das regioCAMP, ein Berufsorientierungs-Feriencamp für Schüler und Studenten im Rhein-Hunsrück Kreis, erläuterte Harald Düster im Detail: „In der Wahrnehmung unserer sozialen Verantwortung stiften wir im regioCAMP jungen Menschen eine fundierte berufliche Orientierung in Theorie und Praxis. Gemeinsam mit anderen Unternehmen, Schulen und Hochschulen, Kammern, Organisationen und Vereinen“, so Düster weiter, „engagieren sich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haupt- und ehrenamtlich als Ideengeber, Mitorganisatoren und verlässliche Netzwerkpartner für die Zukunftsfähigkeit der ländlichen Region.“ Indem Perspektiven aufgezeigt würden, werde den Auswirkungen des demografischen Wandels und der Landflucht junger Menschen nachhaltig entgegen gewirkt und Integration gefördert. „Das regioCAMP 2018 ist bereits in Vorbereitung“, schloss Harald Düster ab, „Gerne sind auch Teilnehmer aus anderen Regionen herzlich willkommen!“

Ministerpräsidentin Malu Dreyer dankte allen Unternehmen, die sich um den Preis beworben hatten. „Die Bewerbungen der vielen Unternehmen zeigen eine beeindruckende Bandbreite an Ansätzen“, so die Ministerpräsidentin. „Jedes Unternehmen geht seinen eigenen Weg und findet eigene Strategien der gesellschaftlichen Verantwortung.“

Weitere Bilder können Sie sich hier angucken.


Zum Preis:

Der Preis „Zukunftsunternehmen“ wurde in diesem Jahr zum dritten Mal vergeben.
Er besteht aus einer vom Institut für Künstlerische Keramik und Glas der Hochschule Koblenz (IKKG) eigens entworfenen Skulptur. Mit ihm sollen vorbildliche und innovative Aktivitäten ausgezeichnet werden, die soziale Nachhaltigkeit in unternehmerischem Handeln konkret erfahrbar machen.