Verbandsgemeinde Rockenhausen führt als 115. Kommune Ehrenamtskarte ein

Die Ständige Vertreterin des Chefs der Staatskanzlei, Ministerialdirektorin Inge Degen, hat mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rockenhausen, Michael Cullmann, und dem Bürgermeister der Stadt Rockenhausen, Karl-Heinz Seebald, die Kooperationsvereinbarung für die Einführung der landesweiten Ehrenamtskarte unterschrieben. Von den sechs Verbandsgemeinden im Donnersbergkreis ist die Verbandsgemeinde Rockenhausen die dritte, die die landesweite Ehrenamtskarte einführt. „Für diese Aufgeschlossenheit möchte ich mich bei allen Beteiligten recht herzlich bedanken“, sagte Ministerialdirektorin Inge Degen. Insgesamt ist die Verbandsgemeinde die 115. Kommune, die sich an dem Projekt beteiligt. „Wir wissen, wie wichtig das ehrenamtliche Engagement für unsere Gesellschaft ist. Sie ist ohne eine lebendige soziale Kultur nicht vorstellbar“, sagte die Ständige Vertreterin.  

Sie zeigte sich sehr stolz, dass Rheinland-Pfalz mit fast 50 Prozent ehrenamtlich engagierter Bürgerinnen und Bürger bundesweit den Spitzenplatz belege. „Als herausragende Anerkennung dafür, dass so viele Menschen in unserem Land tagtäglich in hohem Maße Verantwortung für andere und das Gemeinwohl übernehmen, haben wir auf Initiative von Ministerpräsidentin Malu Dreyer 2014 in Rheinland-Pfalz die landesweite Ehrenamtskarte eingeführt. Dies ist in enger Zusammenarbeit mit den Kommunen erfolgt, denn damit wollen wir den Ehrenamtlichen gemeinsam für ihr Engagement danken.“ Im Februar sei die Altersgrenze für die Ehrenamtskarte von 16 auf 14 Jahre gesenkt worden. Die Landesregierung wolle damit das Engagement von jungen Menschen stärker würdigen und fördern, sie anspornen, sich weiterhin zu engagieren, und sie für ein Ehrenamt begeistern.

Alle großen Städte, viele Verbandsgemeinden und schon sechs komplette Landkreise beteiligen sich an der Ehrenamtskarte. „Die Vergünstigungsliste wächst mit der Anzahl der mitmachenden Kommunen. Somit wird die Karte immer attraktiver, zumal die Inhaberinnen und Inhaber sie im ganzen Land nutzen können“, sagte Ministerialdirektorin Inge Degen. Mit den heute neu hinzukommenden Vergünstigungen sei die Liste auf rund 540 Positionen angewachsen. Insgesamt sei die Ehrenamtskarte ein echtes Erfolgsmodell. Sie wünschte allen ehrenamtlich Engagierten in der Verbandsgemeinde viel Freude bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit und der Nutzung der Ehrenamtskarte.

Die Ehrenamtskarte kann erhalten, wer mindestens 14 Jahre alt ist und sich in einer der teilnehmenden Kommunen durchschnittlich mindestens fünf Stunden pro Woche, beziehungsweise 250 Stunden jährlich ehrenamtlich engagiert und dafür keine pauschale finanzielle Entschädigung bekommt.