Nachbarschaftshilfe und Bürgerengagement in der Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie stellt unser gesamtes gesellschaftliches Leben vor in dieser Form nie dagewesene Herausforderungen. Bund und Länder haben weitreichende Entscheidungen getroffen, um die weitere Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und Gesundheit und Leben der Menschen zu schützen.

In dieser schwierigen Situation macht es Mut, dass die Menschen in unserem Land bereit sind, sich gegenseitig zu helfen und zu unterstützen. Es ist ihnen nicht egal, wie es dem Nachbarn geht, ob Ältere oder Menschen in Quarantäne mit dem Nötigsten versorgt werden oder an Einsamkeit leiden. Wir beobachten eine neue Welle der Solidarität, die deutlich macht, dass Zusammenhalt, Fürsorge der Gemeinschaft und soziales Miteinander auch in dieser schwierigen Lage möglich sind, ja, mehr denn je gebraucht werden. Sie sind neben den bestehenden sozialstaatlichen Hilfestrukturen ein entscheidender Faktor, um in Zeiten von „social distancing“ soziale Nähe in unserer Gesellschaft weiter zu leben.

Möglichkeiten der Beförderung zu den Impfzentren für mobilitätseingeschränkte Personen und Hinweise auf lokale Unterstützungsangebote

Ende des vergangenen Jahres wurde der erste Impfstoff gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) zugelassen. Seitdem arbeiten die mobilen Impfteams landesweit mit Hochdruck daran, die Bewohnerinnen und Bewohner in Alten- und Pflegeeinrichtungen zu impfen.

Zwischenzeitlich haben zudem am 7. Januar 2021 die insgesamt 31 Impfzentren des Landes erfolgreich den Betrieb aufgenommen, sodass in einer ersten Stufe die gemäß der Corona-Impfverordnung des Bundes priorisierten Bevölkerungsgruppen – insbesondere Personen über 80 Jahren und medizinisches Personal – geimpft werden können.

Etablierte lokale und regionale Netzwerke, Ansprechpartner und Infrastrukturen der Nachbarschaftshilfe und Engagementförderung

Finanzielle Fördermöglichkeiten

Fragen und Antworten auf wichtige Fragen

Gute Beispiele, neue Ansätze – voneinander lernen, sich vernetzen

Hier finden Sie aktuelle Beispiele aus Rheinland-Pfalz, die zeigen sollen, wie vielfältig das Spektrum der Hilfsangebote inzwischen ist. Die Auflistung der Projekte beansprucht keine Vollständigkeit. Es werden vielmehr exemplarisch Akteure, Ansätze und Wege beleuchtet, von denen man sich inspirieren und mit denen man sich vernetzen kann. Bitte senden Sie uns gern weitere gute und beispielhafte Projekte an leitstelle(at)stk.rlp.de.

Schutzschild für Vereine in Not