Vereinekonferenz
© Staatskanzlei RLP / viskon

Die meisten Ehrenamtlichen engagieren sich nach wie vor in Vereinen. Daher kommt der Vereinsarbeit in den Städten und Gemeinden eine besondere Bedeutung zu. Zwar unterscheiden sich Vereine strukturell und inhaltlich zum Teil erheblich, aber alle stehen doch vor ganz ähnlichen Herausforderungen, seien es die Mitgliedergewinnung und -bindung, fehlende Räumlichkeiten, rechtliche Fragen u.v.m.
Die „Vereinekonferenz“ hat zum Ziel, Vereine und Kommunen in den Austausch zu bringen, um gemeinsam Bedarfe zu analysieren und innovative Lösungen zu finden.
Das Angebot richtet sich an Landkreise, kreisfreie und kreisangehörige Städte sowie verbandsfreie Gemeinden und Verbandsgemeinden in Rheinland-Pfalz.
Vorbehaltlich der verfügbaren Haushaltsmittel kann pro Jahr eine Vereinekonferenz durchgeführt werden. Ziel ist es, die Teilnehmenden zu Wort kommen zu lassen. In zwei Wordshops blicken die Teilnehmenden zunächst auf ihre Erfolge und Motivation und tauschen gute Beispiele aus der Praxis aus. In der zweiten Runde arbeiten die Vereinsvertreterinnen und -vertreter ihre Bedarfe und Herausforderungen heraus. Diese werden am Ende der Veranstaltung gewichtet und sind die Themenschwerpunkte für ggf. Folgekonferenzen. Damit gehen die Teilnehmenden mit der Perspektive nach Hause, dass etwas in Gang gebracht wurde und die Themen weiterverfolgt werden.
Ein wichtiger Gelingensfaktor sind die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister und ggfs. weitere Vertreterinnen und Vertreter aus der Verwaltung. Ihre Anwesenheit signalisiert Anerkennung und Interesse. Auf diese Weise tauschen sich Verwaltungsspitze und lokale Vereinsvertreterinnen und -vertreter aus, analysieren Bedarfe und erarbeiten innovative und passgenaue Lösungsansätze für die jeweilige Kommune.
Auf Wunsch organisiert die Leitstelle Ehrenamt und Bürgerbeteiligung eine externe Moderation und/oder Fachreferentinnen und Fachreferenten für die Vereinekonferenz . Sie übernimmt einmalig die Kosten inkl. Reisekosten i. H. v. max. 1.500 Euro und kümmert sich um die Honorarverträge.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Leitstelle Ehrenamt und Bürgerbeteiligung stehen den Kommunen beratend zur Seite.
Ja, auch andere ehrenamtlich Engagierte können an der Konferenz teilnehmen, sofern diese sich nicht ausschließlich an Vereine richtet. Soll die Konferenz für alle Ehrenamtlichen offen sein, kann sie entsprechend umbenannt werden, etwa in “Engagement-Konferenz” oder “Ehrenamtskonferenz”.
Nach der eigentlichen Arbeitsphase achten die Kommunen darauf, dass die in der Konferenz gefassten Beschlüsse und erarbeiteten Lösungsansätze zeitnah umgesetzt werden.
Sie haben darüber hinaus weitere Möglichkeiten, das ehrenamtliche Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger nachhaltig zu fördern: Sie können ergänzende Angebote der Engagementförderung bei der Staatskanzlei beantragen, z. B. „Engagierte Kommune“, „100 mal 500 für die Demokratie“ oder „Digital in die Zukunft“. Diese Angebote gehen z. T. ebenfalls mit einer finanziellen Förderung einher. Oder sie erfragen andere Instrumente der Anerkennungskultur, z. B. Aufbau einer Freiwilligen-Agentur, Einführung der Ehrenamtskarte, Engagement-Wettbewerbe, Ehrenamtspreise u.v.m.
Folgekonferenzen, weiterführende Ideenschmieden oder themenbezogene Workshops können eigenverantwortlich durchgeführt werden. Die Leitstelle Ehrenamt und Bürgerbeteiligung unterstützt gern bei der Referenten- oder Moderatorensuche.
Wir informieren und beraten Sie gern:
Antoinette Malkewitz
Telefon 06131 16-5854
Sebastian Langguth
Telefon 06131 16-5055
E-Mail: Ich-bin-dabei(at)stk.rlp.de
Peter-Altmeier-Allee 1
55116 Mainz